Die feste Einspeisevergütung war bisher ein starkes Argument für Photovoltaik auf dem eigenen Dach: 20 Jahre lang planbare Einnahmen für jede eingespeiste Kilowattstunde – zusätzlich zur Ersparnis beim Eigenverbrauch. Mit der EEG‑Reform 2027 dreht sich dieses System für neue Kleinanlagen grundlegend.
Was geplant ist – und warum 2026 zum Schlüsseljahr wird
Das Bundeskabinett hat am 29. Juli 2026 die EEG‑Novelle 2027 als Regierungsentwurf beschlossen. Der Kernpunkt für private Dächer:
- Für neue PV‑Anlagen unter 25 kW, die ab 2027 ans Netz gehen, soll die dauerhafte feste Einspeisevergütung entfallen und einer marktbasierten Lösung weichen.
- Alle Anlagen, die bis 31.12.2026 in Betrieb genommen werden, gelten als Bestandsanlagen und behalten ihren Anspruch auf 20 Jahre garantierte Vergütung.
Das Gesetz ist noch im parlamentarischen Verfahren, aber die Richtung ist klar: Weg von langfristig garantierten Vergütungssätzen – hin zu mehr Eigenverbrauch, Direktvermarktung und befristeten Übergangszahlungen. Für typische Ein- und Zweifamilienhäuser bedeutet das:
Wer 2026 in Betrieb geht, sichert sich 20 Jahre Planbarkeit. Wer wartet, steigt voraussichtlich in ein deutlich unsichereres Vergütungssystem ein.
Warum die Einspeisevergütung mehr ist als ein „Bonus“
Viele denken bei PV vor allem an niedrigere Stromrechnungen. Aber:
- Der Eigenverbrauch spart teuren Netzstrom.
- Die Einspeisevergütung sorgt zusätzlich für verlässliche Einnahmen.
Je nach Anlagengröße und Dach kann das über 20 Jahre einen fünfstelligen Betrag ausmachen – on top zur Stromkostenersparnis. Genau diese zweite Einnahmesäule wird für Neuanlagen ab 2027 geschwächt oder fällt weg.
Warum Abwarten riskant ist
„Ich warte, bis das Gesetz endgültig verabschiedet ist“ klingt vernünftig – ist in der Praxis aber riskant:
1. Die Frist ist real – und der Kalender läuft
Damit Ihre Anlage als 2026er Anlage zählt, müssen rechtzeitig umgesetzt sein:
- Planung und Auslegung
- Materialbestellung
- Montage
- Netzanschluss / Inbetriebnahme
Wer erst im Herbst 2026 startet, riskiert, dass Lieferzeiten, volle Auftragsbücher oder Netzbetreibertermine dazwischenfunken.
2. Handwerkskapazitäten sind begrenzt
PV erlebt einen Boom – die angekündigte Reform verstärkt den Run zusätzlich.
Realistisch heißt das:
- Viele Betriebe sind frühzeitig ausgebucht.
- Nicht jedes Unternehmen kann garantieren, dass Projekte noch 2026 ans Netz gehen.
ROM Energietechnik arbeitet bewusst mit eigenen Dach- und Elektrofachkräften. Das erhöht die Terminsicherheit – aber unsere Kapazitäten sind nicht unendlich.
3. Die politische Stoßrichtung steht
Im Detail kann der Bundestag noch nachjustieren. Aber:
- Ziel der Reform ist ausdrücklich, die feste Einspeisevergütung für Kleinanlagen ab 2027 zu beenden bzw. stark zu reduzieren.
- Dass die Bedingungen für Neuanlagen besser werden als 2026, ist nach heutigem Stand sehr unwahrscheinlich.
Lohnt sich PV ohne Einspeisevergütung überhaupt noch?
Ja. Der Hauptwert einer PV‑Anlage liegt schon heute im Eigenverbrauch:
- Sie ersetzen teuren Netzstrom durch eigenen Solarstrom.
- Mit Speicher und gut geplanter Anlagengröße erreichen viele Haushalte eine hohe Autarkiequote.
Aber: Eine 2026 in Betrieb genommene Anlage kombiniert das Beste aus beiden Welten: hohen Eigenverbrauch plus 20 Jahre garantierte Vergütung für den Überschuss. Damit amortisiert sich die Investition schneller und verlässlicher als in einem System ohne feste Vergütung.
Warum ROM Energietechnik gerade jetzt ein guter Partner ist
In dieser Übergangsphase zählen drei Dinge: Kompetenz, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit.
ROM Energietechnik steht für:
- Spezialisierung auf komplexe Dächer
Schiefer, Asbest, Flachdach, Foliendächer – wir realisieren Lösungen, wo andere absagen. - Eigene Fachkräfte aus der Region
Keine Subunternehmerkette, sondern ein stabiles Team mit Handschlagqualität. - Ganzheitliche Planung
PV, Speicher, Wärmepumpe, E‑Mobilität – technisch abgestimmt und auf Ihre Zukunftspläne ausgelegt. - Transparente Wirtschaftlichkeitsrechnungen
Wir rechnen konservativ und nachvollziehbar – statt mit Hochglanzrenditen, die nur auf dem Papier funktionieren.
Ihre nächsten Schritte – wenn Sie die 20 Jahre sichern wollen
Wenn Sie ein eigenes Dach besitzen und mit einer PV‑Anlage liebäugeln, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Fakten auf den Tisch zu legen.
- Dachcheck & Potenzialanalyse anfragen
Wir prüfen:
- Dach (Ausrichtung, Statik, Besonderheiten),
- Stromverbrauch und geplante Veränderungen (E‑Auto, Wärmepumpe),
- sinnvolle Anlagengröße für Ihren Alltag.
- Wirtschaftlichkeit mit und ohne Einspeisevergütung vergleichen
Sie erhalten von uns eine klare Rechnung:
- Wie rechnet sich Ihre Anlage mit den aktuellen 2026er Vergütungssätzen?
- Wie sähe ein Szenario ohne feste Einspeisevergütung aus?
So sehen Sie schwarz auf weiß, was es bedeutet, die Frist zu nutzen – oder verstreichen zu lassen.
- Zeitplan festzurren
Wenn Sie sich entscheiden, planen wir:
- technischen Feinentwurf,
- Materialdisposition,
- Montagefenster,
- Inbetriebnahme beim Netzbetreiber
so, dass die Inbetriebnahme noch 2026 realistisch erreichbar ist – im Rahmen dessen, was wir seriös zusagen können.
Fazit: 2026 ist das Jahr der Entscheidung
Die EEG‑Reform 2027 wird die Spielregeln für neue PV‑Anlagen unter 25 kW verändern. Bestandsanlagen – also auch alle Anlagen, die noch 2026 ans Netz gehen – behalten ihren Anspruch auf 20 Jahre feste Einspeisevergütung. Sie haben damit eine klare Wahl:
- Jetzt handeln
und sich Planbarkeit, Einspeisevergütung und hohe Eigenverbrauchsvorteile sichern. - Oder abwarten
und in ein System starten, in dem die sichere Vergütung wegfällt und mehr Marktunsicherheit ins Spiel kommt.
Unser Vorschlag:
Lassen Sie Ihr Dach jetzt prüfen – und entscheiden Sie danach auf Basis belastbarer Zahlen statt später unter Zeitdruck.






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